- Angst und Nervosität
- Unruhe, kaum stillsitzen können
- Leichtes Zittern der Hände
- Erhöhter Puls
Entzugs-Zeitleiste für Alkohol
Ein Leitfaden Stunde für Stunde, was passiert, wenn du aufhörst zu trinken — abgestimmt auf deine Trinkmenge und deine Vorgeschichte.
Medizinische Warnung
Ein Alkoholentzug kann lebensgefährlich sein. Schwere Entzugserscheinungen wie Krampfanfälle und Delirium tremens (DT) können innerhalb von Stunden nach dem letzten Drink auftreten und brauchen sofort notärztliche Hilfe.
Dieses Werkzeug dient nur zur Information und ersetzt keine ärztliche Beratung. Wenn du gerade Entzugserscheinungen hast, wende dich sofort an medizinisches Fachpersonal.
Nach deinen Angaben sind milde Entzugserscheinungen wahrscheinlich. Die meisten Menschen in diesem Bereich kommen zu Hause mit guter Begleitung zurecht — sprich trotzdem zuerst mit einer Ärztin oder einem Arzt.
Dein Trinkmuster und deine Vorgeschichte sprechen für ein mittleres Entzugsrisiko. Ärztliche Begleitung ist dringend zu empfehlen. Unten in deiner Zeitleiste sind zusätzliche Symptomkarten dazugekommen.
Deine Risikofaktoren deuten auf einen möglicherweise schweren Entzug hin. Ein medizinischer Entzug wird dringend empfohlen. Versuch nicht, ohne ärztliche Aufsicht aufzuhören. Deine Zeitleiste enthält die kritischen Fenster für ein Delirium tremens.
Ein schwerer Entzug oder ein Krampfanfall in der Vorgeschichte bedeutet ein hohes Risiko für einen lebensgefährlichen Entzug. Versuch nicht, ohne ärztliche Aufsicht aufzuhören.
Sechsundneunzig Stunden, linear gezeichnet. Jedes Band ist so lang wie das Fenster, das es benennt.
- Erhöhter Puls und erhöhter Blutdruck
- Schwitzen, besonders nachts
- Schlaflosigkeit setzt ein
- Übelkeit und Magenbeschwerden
- Halte Flüssigkeit bereit — Austrocknung verschlimmert die Symptome
- Hol dir ärztliche Hilfe, wenn du kein Wasser bei dir behalten kannst
- Elektrolytgetränke sind sinnvoll
- Die Körpertemperatur kann schwanken
- Kopfschmerzen und allgemeines Unwohlsein
- Die Übelkeit kann anhalten
- Gereiztheit und Stimmungsschwankungen
- Schwierigkeiten, sich zu konzentrieren
- Ärztliche Aufsicht dringend empfohlen
- Bleib in diesem Fenster nicht allein
- Krampfanfälle können ohne Vorwarnung kommen
- Bei einem Krampfanfall sofort 911 anrufen
- Das Verlangen ist am stärksten — das ist das härteste mentale Fenster
- Wenig Energie, Erschöpfung
- Der Appetit kommt langsam zurück
- Erhöhte emotionale Empfindlichkeit
Ein Delirium tremens (DT) ist ein medizinischer Notfall und endet ohne Behandlung in bis zu 37% der Fälle tödlich.
- Schwere Verwirrtheit und Orientierungslosigkeit
- Halluzinationen (sehen, hören, fühlen)
- Gefährlich hohes Fieber und hoher Puls
- Unkontrollierbares Zittern am ganzen Körper
- Starkes Schwitzen, Krampfanfälle möglich
- Sehstörungen oder Schatten am Rand des Blicks
- Stimmen oder Geräusche, die nicht da sind
- Wende dich sofort an deine Ärztin oder deinen Arzt, wenn das passiert
- Fahr kein Auto und bedien keine Maschinen
- Die körperlichen Symptome lassen nach
- Der Schlaf ist noch gestört, wird aber besser
- Der Kopf wird langsam wieder klar
- Der Appetit kommt zurück
- Das Risiko für ein Delirium tremens fällt deutlich
- Weitere ärztliche Überwachung bleibt empfohlen
- Geh nicht davon aus, dass die Gefahr vorbei ist
- Halte dich an das, was dein Behandlungsteam sagt
- Die großen körperlichen Symptome sind weg
- Ein protrahiertes Entzugssyndrom (PAWS) kann Wochen oder Monate bleiben
- Das Verlangen kommt in Wellen — sie gehen vorbei
- Der Schlafrhythmus pendelt sich nach und nach ein
- Die Hirnchemie findet ihr Gleichgewicht — die Stimmung wird mit der Zeit ruhiger
Wenn das Bild oben mittelschwer oder schwer ist: der Entzugsrisiko-Check geht dasselbe Gelände genauer ab, und der Ausschleichplaner behandelt das Reduzieren statt des Aufhörens.